SCHALL. verändert Erscheinungsweise

Leser des Editorials unserer letzten SCHALL.-Ausgabe wissen schon länger Bescheid: SCHALL. ändert oder besser modifiziert (es bleibt nämlich bei vier Heften jährlich) seine Erscheinungsweise. Das nächste SCHALL. erblickt Ende Juli/Anfang August das Licht der Verkaufsregale, danach geht es traditionell vierteljährlich weiter. Hintergrund ist, dass SCHALL. mit der neuen Erscheinungsweise näher an den Hochzeiten der Labels dran ist. Im besagten Editorial hatten wir es ausführlich erklärt, hier kann man es noch einmal nachlesen.

EDITORIAL
In unserer schnelllebigen Zeit sind zwei Jahre natürlich nichts. Deshalb liegt es uns fern, an dieser Stelle ein großes Gewese anzustimmen, aber ein bisschen stolz sind wir doch: vor genau zwei Jahren gab es die erste SCHALL.-Ausgabe. Wir wurden, als wir mit unserer Schnapsidee (so stand es im ersten Editorial) die Runde machten, als ein bisschen größenwahnsinnig erklärt. Dagegen ist nichts einzuwenden – in der Tat merken wir mit jeder Magazinproduktion, dass vieles nicht so einfach ist, wie vielleicht zu Beginn noch gedacht. Allerdings müssen wir auch vielen sagen, dass sie sich schlichtweg geirrt haben, als sie behaupteten, dass Print tot sei. Vielleicht gibt es ja ganz viele Beispiele, die diese These stützen, SCHALL. aber kann damit nicht gemeint sein. Wir werden gekauft, abonniert, gelesen und weitergegeben. 1000 Dank für Ihre Treue. Übrigens beschweren sich immer mehr Leser darüber, dass sich das Abo nicht automatisch verlängert: ein sehr schönes Kompliment – vielen Dank auch dafür.

Als wir Anfang 2015 an der ersten SCHALL.-Ausgabe arbeiteten, war uns klar, dass das Magazin mit einem Editorial beginnen müsse, damit wir an exponierter Stelle kurz erläutern können, wer wir sind und was wir vorhaben. Aber wir diskutierten darüber, ob jedes SCHALL. damit beginnen sollte. Nicht, dass wir unseren Lesern nicht viel Spaß mit der jeweils vorliegenden Ausgabe wünschen möchten, aber wir fragten uns, ob die ersten Zeilen eine höhere Informationsdichte haben als ein freundliches „Wir haben Tokio Hotel getroffen und erzählen Ihnen außerdem, wie das mit dem Krautrock war“.

Aber manchmal ist es der beste Ort, wichtige Informationen zu teilen. So wie dieses Mal. Alle Daumen gedrückt, dass Sie auf jeden Fall diese Zeilen lesen. Besonders dann, wenn Sie SCHALL. regelmäßig konsumieren.

SCHALL. verändert seine Erscheinungsweise. Es wird nach wie vor bei vier Ausgaben im Jahr bleiben. Das hat sich als eine sehr gute Lösung herausgestellt. Denn nicht nur dass die meistens um die 200 Seiten starken Ausgaben geschrieben, fotografiert und layoutet werden müssen, sie müssen auch gelesen werden. Viele Leser berichten davon, dass sie das SCHALL. immer wieder zur Hand nehmen, um erneut darin zu lesen. Das ist gut so, und wir machen das so weiter – wir möchten niemanden stressen.

Allerdings fiel uns wiederholt auf, dass wir in Sachen Aktualität zwischen den Stühlen sitzen. Nehmen wir mal als Beispiel die Winterausgabe. Sie erscheint Anfang Januar, mit ein bisschen Glück haben die Abonnenten sie schon am Silvestertag im Briefkasten. D.h., alles was Sie darin lesen, entstand schon im Oktober, November, Anfang Dezember. Doch die Ausgabe steht für das erste Quartal des Folgejahres. Und wenn ein Künstler Mitte Februar ein Album veröffentlicht (und damit unbedingt ins erste Heft des Jahres muss), kann es passieren, dass er einfach noch nicht fertig mit der Produktion ist, wenn wir mit ihm darüber sprechen wollen.

Natürlich kann das auch weiterhin passieren, dass uns mit den Quartalsheften das eine oder andere durch die Lappen geht, doch wir haben festgestellt, dass in einigen Monaten des Jahres die Veröffentlichungsflut wesentlich höher ist. Diesen Fakten werden wir die Erscheinungsweise von SCHALL. anpassen. Das bedeutet zunächst einmal, dass Sie die diesjährige Sommerausgabe nicht wie bisher Ende Juni/Anfang Juli erwarten dürfen, sondern erst zum +/- 31.Juli.

Danach geht es traditionell vierteljährlich weiter: das Herbst-SCHALL. kommt Ende Oktober 17, das Winter-SCHALL. Ende Januar 18 und das nächste Frühlings-SCHALL. Ende April 2018. Und so weiter.

Viel Spaß mit dem neuen SCHALL. und einen entspannten Frühling.

Ihr SCHALL.-Team

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