Giant Rooks
Chris Gonz

Giant Rooks

Die Überflieger
Wie die Giant Rooks mit surrealen Fragen die Newcomer des Jahres wurden.

Die Giant Rooks haben in den letzten fünf Jahren einen kometenhaften Aufstieg hingelegt. Nun ist endlich ihr Debütalbum „Rookery“ erschienen. Sänger Frederik Rabe verrät, wie es entstanden ist und warum die Band sich dafür bewusst viel Zeit ließ.

Man kann es drehen und wenden, wie man will – Giant Rooks sind zweifellos die vielversprechendste deutsche Band seit langem. Schon vor Veröffentlichung ihres Debütalbums „Rookery“ hat das Quintett eine 1LIVE-Krone gewonnen und siebenstellige monatliche Hörerzahlen bei Spotify erarbeitet. Sie haben ausverkaufte Konzerte von Rom über Paris bis Manchester gespielt und machen in Deutschland längst Hallen für mehrere tausend Leute voll. Mit anderen Worten: Es läuft einfach. Warum, das kann Sänger Frederik Rabe selbst nicht so recht erklären. „Live zu spielen war für uns von Anfang an enorm wichtig. Wir haben wirklich jede Möglichkeit wahrgenommen, um auf der Bühne zu stehen – gerade in den ersten Jahren. Inzwischen haben wir über 400 Konzerte gespielt. Wir sind auf den kleinsten Festivals morgens um 12 Uhr vor zehn Leuten aufgetreten und haben gehofft, dass es von diesen zehn Leuten zweien gefällt. Vielleicht ist das eine Erklärung dafür, warum es für uns so gut funktioniert hat. Aber ich kann es auch nicht mit Sicherheit sagen“, grübelt er. „Man muss aber auch sagen, dass wir wirklich hart gearbeitet haben. Wir haben uns fast jeden Tag getroffen und entweder auf der Bühne gestanden oder von morgens bis abends geprobt. Am Ende gehört sicherlich auch ein Quäntchen Glück dazu, und wir können es nach wie vor nicht fassen, dass wir inzwischen vor tausenden Leuten spielen. Das ist ein riesiges Privileg für uns.“

Lesen Sie mehr in SCHALL. Nr. 21 (Herbst 2020).

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