Tomatenplatten
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„Das Schöne ist doch die Überraschung!“
Beatsteaks-Schlagzeuger Thomas Götz ist auch Betreiber des Vinyl-Labels Tomatenplatten.

Ein Label ohne Genrefixiertheit, Platten als Unikate – und das alles ohne was gelernt zu haben. Darauf einen guten Kaffee!

Thomas, neben der Band bist du noch Betreiber eines kleinen Vinyl-Labels. Weil du nicht ausgelastet bist?
Doch, das bin ich schon.

Was hat dich 2012 zu dem Nebenjob getrieben?
Ein Zufall. Ich wollte wissen, wie Schallplatten gepresst werden und habe in einem Presswerk in Karlsruhe angerufen, ob ich es mal besuchen könnte. „Okay,“ sagten die, „dann bring doch eine Musik mit und wir pressen zusammen eine Platte.“ Also habe ich alte Beatstaks-Demos durchgehört, zwei Lieder gefunden und die gepresst.  

Warst du schon immer ein Vinylfreak?
Zu meiner Jugendzeit gab es ja nichts anderes als Vinyl.

Und die Liebe zum Vinyl ist geblieben?
Ach, das ist jetzt kein Fetisch. Ich höre gern Schallplatten, aber genauso gern Streamingdienste. Die Musik ist mir wichtiger als der Tonträger. Vinyl ist für mich kein Sammelobjekt wie ein Gartenzwerg. Ich bin kein Sammler.

Was ist dann dein Hobby?
Ich trinke gern Kaffee. Also der Akt des Trinkens und dazu reden. Mir geht es nicht um die geile Kaffeemaschine.

Lesen Sie mehr in SCHALL. Nr. 22 (Winter 2020).

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