Yvonne Catterfeld
Christoph Köstlin

Yvonne Catterfeld

Ich bin anders
Zeit zu explodieren: Yvonne Catterfeld über Verantwortung, Loslösen und zehn Jahre Lernprozess.

Sie bestach mit Charme, Esprit und einem sehr guten Gespür am Buzzer für die „The Voice“-Talente. Sie ermittelte mit super Quoten als TV-Kommissarin im „Wolfsland“. Musikalisch war es allerdings zwei Jahre etwas ruhig um sie. Jetzt nimmt ihre musikalische Karriere wieder Fahrt auf. Denn Yvonne Catterfeld ist jetzt Unternehmerin in eigener Sache: Gründung eines eigenen Labels, neues Kreativmanagement, das neue Album „Guten Morgen Freiheit“ und eine große Tour im März. SCHALL. traf Yvonne zu einem ausführlichen Interview.

Genau heute an unserem Interviewtag läuft ein Krimi mit dir und eine Folge von „The Voice of Germany“ zeitgleich im Fernsehen. Was sollten wir uns deiner Meinung nach heute Abend ansehen?
Das lag lange Zeit außerhalb meiner Vorstellungskraft, dass ich mir im Fernsehen selbst Konkurrenz mache. Hinzu kommt auch, dass ausgerechnet heute in der „Voice“-Sendung entschieden wird, welche meiner Kandidaten ins Halbfinale ziehen. Spannend ist aber, dass da zwei verschiedene Frauen zu sehen sind, und das finde ich wiederum gut.

Arbeitest du lieber als Sängerin oder als Schauspielerin?
Das kann ich nicht beantworten, weil mir beide Felder sehr wichtig sind. Die Musik spielt inzwischen wieder eine außerordentliche Rolle, nicht umsonst habe ich jetzt auch mein eigenes Label gegründet. Aber ich liebe es genauso, zu einem Filmdreh zu gehen. Es sind zwei sehr unterschiedliche Arbeitsprozesse. Beim Drehen ist man eingebettet in ein Team, was ich liebe, und man trägt nicht allein die Verantwortung … Außerdem bin ich durch das Arbeiten an Rollen sehr gewachsen, was mir musikalisch zugutekommt.

Leidet jeweils der andere Bereich, wenn du dich auf eine Sache konzentrierst?
Ich bin sehr perfektionistisch und mache alles mit Hingabe. Egal auf welches Projekt ich den Fokus lege, ich möchte es mit 100 Prozent machen.

Lesen Sie mehr in SCHALL. Nr. 7 (Winter 2017).

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