Beatsteaks
Paul Gärtner

Beatsteaks

Frischer Sprit im Yak
Peter Fox, Deichkind, Stereo Total, Farin Urlaub – die Beatsteaks nehmen nur die besten Mitarbeiter.

Den Beatsteaks gelang es in Vergangenheit wiederholt, das jeweils neue Album auf originelle Weise anzupreisen. Auch das aktuelle, mittlerweile achte Studioalbum der Berliner Band erfuhr eine innovative Ankündigung. Zuerst versprachen die Beatsteaks via Livestream, dass es sich um Großes handele. Doch dann sah man lediglich zwei Tage lang in idyllischen Aufnahmen einen Yak beim Grasen und Chillen im Zoo. Inzwischen ist das Geheimnis gelüftet: am 1. September kommt das neue Album „Yours“.

Zwei Jahre nach ihrer 20-Jahre-Jubiläums-Compilation „23 Singles“ beginnt ein neues Kapitel einer besonderen und auch in diesem Business ungewöhnlich erfolgreichen Karriere. „Yours“ wird es heißen und die Fans mit 21 neuen Songs beglücken. Vier davon gibt es schon auf den gängigen Streamingportalen und drei der Songs , „I Do“, „40 Degrees“ und „Hate to Love“, wurden in Videos, wie man es von den Beatbulletten kennt, als aberwitzige Geschichten bebildert. SCHALL. bekam die Möglichkeit, im Studio der Beatsteaks
einige Songs exklusiv vorab zu hören und traf dort zwei sehr gut gelaunte Bandmitglieder, Frontmann Arnim Teutoburg-Weiß und Bassist Torsten Scholz, um über das Album und seine Entstehung  zu sprechen.

Ein ganzes Jahr haben die Beatsteaks an „Yours“ gearbeitet. Nie zuvor waren so viele Ideen zusammengekommen – und nie zuvor so unterschiedliche. „Wenn man früher Mixtapes aufgenommen hat, klang ja auch nicht jeder Song gleich“, sagt Arnim. „Manche waren leiser, andere lauter, man hat Lieder aus unterschiedlichen Genres vereint. So wollten wir es auch mit diesem Album machen.“ In der Tat ist „Yours“ geprägt von musikalischer Vielfalt, so viele verschiedene Einflüsse gab es noch auf keinem Album. „Das wurde uns bereits klar, als wir uns gegenseitig unsere Demos vorgespielt haben. Alles hat sich vielseitiger und experimenteller angefühlt“, so Arnim weiter.

Lesen Sie mehr in SCHALL. Nr. 9 (Sommer 2017).

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