Zur Startseite wechseln
Mein Konto
Anmelden
oder registrieren
Übersicht Persönliches Profil Adressen Zahlungsarten Bestellungen
0,00 €*
Home
Alle Ausgaben
Zur Kategorie Alle Ausgaben
Ausgaben 2024
Ausgabe 35
Toni Krahl
Die Fantastischen Vier
Alphaville
Magdalena Ganter
Spliff
Ausgabe 34
Wanda
Esther Graf
Michèl von Wussow
Sommermärchenpop
Ausgabe 33
Il Civetto
Dieter „Maschine“ Birr
Giant Rooks
Alexa Feser
Anja Huwe
Ausgaben 2023
Ausgabe 32
Bosse
Antje Schomaker
Berglind
Westernhagen
Die Zöllner
Ausgabe 31
Das Lumpenpack
Danger Dan
Anna Loos
Peter Fox
Lea
Ausgabe 30
Element of Crime
AnnenMayKantereit
Lina
Ada Morghe
Peter Plate & Ulf Leo Sommer
Ausgaben 2022
Ausgabe 29
Dieter „Maschine“ Birr
Sarah Connor
Rome
Alin Coen
Nina Hagen
Ausgabe 28
Wanda
Max Raabe
Kraftklub
De-Phazz
Ausgabe 27
Ausgabe 26
Ausgaben 2021
Ausgabe 25
Ausgabe 24
Ausgabe 23
Ausgaben 2020
Ausgabe 22
Ausgabe 21
Ausgabe 20
Ausgabe 19
Ausgaben 2019
Ausgabe 18
Ausgabe 17
Ausgabe 16
Ausgabe 15
Ausgaben 2018
Ausgabe 14
Ausgabe 13
Ausgabe 12
Ausgabe 11
Ausgaben 2017
Ausgabe 10
Ausgabe 9
Ausgabe 8
Ausgabe 7
Ausgaben 2016
Ausgabe 6
Ausgabe 5
Ausgabe 4
Ausgabe 3
Ausgaben 2015
Ausgabe 2
Ausgabe 1
Zeige alle Kategorien Die Zöllner Zurück
  • Die Zöllner anzeigen
  1. Alle Ausgaben
  2. Ausgaben 2023
  3. Ausgabe 32
  4. Die Zöllner

Themen der aktuellen Ausgabe

Bosse – © Chris Gonz

Bosse

„Alle haben Hoffnung“
Bosse über all die Träume und sein eigenes, traumloses Glücklichsein.

von Thomas König

Antje Schomaker – © Pablo Heimplatz

Antje Schomaker

Köstlich, köstlich!
Pop mit Nährwert: Antje Schomaker serviert uns mehr als nur Snacks.

von Christian K. L. Fischer

Berglind – © Paul Vincenth Schütz

Berglind

Die Feier des Hier und Jetzt
Berglind träumt lauter.

von Thomas Wilhelm

Westernhagen – © Olaf Heine

Westernhagen

Der Prinz
Feiern wir einen der ganz Großen: Westernhagen wird 75.

von Gerd Dehnel

Die Zöllner – © Johanna Bergmann

Die Zöllner

Fluchthelfer und Versöhner
Mit dem Album „Portugal“ reisen Die Zöllner polarisierend in die Utopie.

von Torsten Wahl

Die Zöllner – © Johanna Bergmann

Die Zöllner

Fluchthelfer und Versöhner
Mit dem Album „Portugal“ reisen Die Zöllner polarisierend in die Utopie.
von Torsten Wahl

Auf dem Album-Cover von „Portugal“ sitzt ein bärtiger Seebär mit Kapitänsmütze in einem Fischerdorf am Atlantik. Das erste Stück „Misst“ beginnt als Schunkel-Shanty über einen Mann, der sich in eine Frau verliebt, die aber Frauen liebt. Sind Die Zöllner etwa zu singenden Seefahrern geworden, getrieben von Fernweh und Meeresromantik? Schippern sie im Fahrwasser von Keimzeit, die es einst in Gedanken bis nach Singapur und nach Feuerland verschlug?

Bandleader Dirk Zöllner wohnt mit seiner Familie an der Dahme, kurz vor der Mündung in die Spree, und er besitzt sogar selbst ein Boot. Er gibt zu, dass der Textautor Jürgen Gutsch, von dem die Vorlage zu „Misst“ und zum Song „Sie lacht und schwingt“ stammt, tatsächlich eine Vorliebe für maritime Themen hat. Doch auf das Album habe das keinen Einfluss gehabt: „Unser Portugal steht für einen Ort der Träume – in Europa so weit gen Westen wie es nur geht.“ Seine Fluchtgedanken hatte er schon in seinem Newsletter im Frühjahr aufgeschrieben, als er davon schwärmte, wie körperlich und sinnlich die Musik am Atlantik sei – und wie weit weg vom Krieg. 

Die Textidee vom Titelsong, der mit dem Refrain endet: „Hier ist es zu kalt und viel zu schnell, doch wir könnten nach Portugal fliehn!“, kam aber von einem befreundeten Dichter. Andreas Hähle hatte vor einigen Jahren eine Art Requiem für einen verbitterten Leipziger Wendehelden geschrieben. „Der hatte 1989 die DDR mit abgeschafft und wollte nun Deutschland abschaffen!“, fasst Dirk Zöllner zusammen. Im Jahr 2019 verstarb dann Andreas Hähle. Dirk Zöllner hatte immer gern mit ihm kooperiert und will mit dem Weiterspinnen des Textes den Tod des Freundes ignorieren. Er holte die Idee nach Berlin und begegnet im Songtext nun einem Paul, der zu Demonstrationen „gegen die Führung“ aufruft. Damit meint Paul: „Die Einheitspartei! Jamaica, Ampel oder wie die grad heißen! Dieser ganze rotgrüne Brei!“ Obwohl dieser Song eine Art Rollenspiel ist und Dirk Zöllner hier eine andere Person reden lässt, thematisiert das Stück nicht nur die gesellschaftliche Polarisierung, sondern polarisiert sogar innerhalb der Band. „Vor allem die im Westen sozialisierten Kollegen haben ein Problem damit“, erläutert Zöllner. „Die Musiker aus dem Osten sehen es lockerer, sie kennen ja Abgehängte wie Paul.“ Der Musiker hält einen gesellschaftlichen Neuansatz statt der Spaltungen für möglich, ja für nötig.

Lesen Sie mehr in SCHALL. Nr. 32 (Herbst 2023).

7,90 €*

Preise inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Nicht mehr verfügbar

Produktnummer: ausgabe-32
Anfragen

Anzeigen/Redaktion
hentschel@schallmagazin.de

Verlag
info@schallmagazin.de

Oder über unser Kontaktformular.
Services
  • Presse
  • AGB
  • Versand- und Zahlungsinformationen
  • Widerrufsrecht und Muster-Widerrufsformular
  • Privatsphäre & Datenschutz
  • Impressum
PayPal

    * Alle Preise inkl. gesetzl. Mehrwertsteuer zzgl. Versandkosten und ggf. Nachnahmegebühren, wenn nicht anders angegeben.

    © 2015 - 2023 SCHALLmagazin.de | Alle Rechte vorbehalten.
    Diese Website verwendet Cookies, um eine bestmögliche Erfahrung bieten zu können. Mehr Informationen ...